Unser Holland-Abenteuer begann am Montag, 18.05.2026, in Gerolfingen. Zuerst ging's mit dem Auto nach Cujik, wo wir einen Zwischenhalt eingelegt haben. Am Dienstag fuhren wir dann weiter nach Jirnsum in Friesland, wo uns die Bonsanco erwartete. Genau, unsere Reise machen wir nicht mit unserer Red Snapper sondern mit der Bonsanco, welche wir letztes Jahr erworben haben. Die Bonsanco stammt von der Werft Steeler, Typ Explorer 47, Baujahr 2015. Bereits letzten Herbst haben wir das Schiff für zwei Wochen getestet. Alles lief tiptop und so wagen wir nun eine ca. sechswöchige Reise quer durch Holland. 

 

Wie die Reisen zuvor werden wir euch mit Fotos und Text auf dem Laufenden halten. 

Dienstag, 19.05.2026 bis Mittwoch, 20.05.2026

Jirnsum und Sneek

Hier gibt es nicht sehr viel zu berichten. Zuerst war Schiff einräumen angesagt, dann mit der Werft verschiedene Pendenzen durchgegangen (leider war nicht alles erledigt, zum Glück nichts Relevantes), Lebensmittel eingekauft und dann das erste Abendessen auf der Bonsanco zubereitet. Müde und geschafft sind wir nur noch in die Kojen gefallen.

Am Mittwoch haben wir die Leinen gelöst und sind bis Sneek getuckert. Diesen Zwischenhalt mussten wir einlegen, da wir dort das AIS (Automatisches Identifikationssystem = ein Funksystem, das der Sicherheit auf dem Wasser dient, indem es Schiffe automatische Daten austauschen lässt) mit unseren Daten programmieren liessen. Noch ein kurzer Spaziergang und das war's dann auch schon. Da wir Sneek bereits letzten Herbst bei der Testfahrt der Bonsanco ausgiebig erkundet haben, gab es nur diesen Kurzaufenthalt. Aber einige Fotos liefern wir doch:

Donnerstag, 21.05.2026, Sneek nach Leeuwarden

?? Seemeilen

Von Sneek führte uns der Weg über das Sneekermeer, Grouw, Warga nach Leeuwarden, wo wir an der Noorderstadsgracht angelegt haben. Wir lagen keine fünf Minuten von der Altstadt entfernt und sehr idyllisch. Die Wassergräben rund um die Altstadt waren Teil des Verteidigungsgürtels der Stadt. Die Einheimischen benutzen ihn zum Sonnenbaden, Picknicken, geselliges Zusammensein, Tète-à-Tètes, u.v.m. Es gab immer etwas zu schauen und natürlich auch zum Shoppen. Zuerst wollten wir nur eine Nacht bleiben, dann zwei und am Schluss wurden es drei Nächte. Die Atmosphäre hat einfach gestimmt und wir haben es ja nicht eilig. 

Sonntag, 24.05.2026, Leeuwarden nach Dokkum

ca. 11 Seemeilen

Ca. um 09.15 Uhr lösten wir die Leinen und passierten die letzten zwei Brücken in Leeuwarden. Der Weg führte uns auf der Dokkumer Ee durch Birdaard nach Dokkum. Auch hier liegen wir in einem Verteidigungskanal rum um die Altstadt, direkt unterhalb einer alten Windmühle. Über Dokkum gibt eine interessante Begebenheit: Hier entstand sehr früh eine christliche Siedlung, die so wichtig war, dass Bonifacius, der Missionar der Deutschen, Dokkum einen Besuch abstattete. Leider endete dieser Besuch für Bonifacius nicht gut. Heidnische Friesen erschlugen ihn. Er wurde hier in der Kirche bestattet und bald entwickelte sich Dokkum zu einem Wallfahrtsort. Bonifacius haben wir nicht besucht, aber sind durch die Gassen geschlendert. Eine schöne Kleinstadt im Norden von Friesland.

Montag, 25.05.2026, Dokkum nach Lauwersoog

13 Seemeilen

Kurz nach unserem Start mussten wir vor der ersten Brücke ca. 15 Minuten warten. Die Brücke war wegen eines Volks-Velorennen in und um Dokkum bis 11.00 Uhr gesperrt. Aber danach lief alles flott. Wir folgten dem Dokkumer Grutdjip, vorbei an Steenvak und Engwierum bis zur Schleuse Willem Lorés. Nach der Schleuse schipperten wir auf dem Dokkumer Djip weiter, welche uns ins Lauwersmeer führte. Das Lauwersmeer ist ein Nationalpark, wo sich aber alle aufhalten dürfen - Flora, Fauna, Mensch und Schiffe. Nebst den Häfen gibt es auch Festmachplätze in der Natur! In Lauwersoog haben wir im Yachthafen festgemacht, direkt hinter dem Damm zur Waddenzee (Wattenmeer) und dem Fischereihafen. Wir blieben für drei Nächte, da einiges auf dem Programm stand.

Dienstag, 26.05.2026, Lauwersoog - Insel Schiermonikoog

Heute kamen die Fietsen (Velos) zum Einsatz. Von unserem Hafen radelten wir zum Fährhafen Lauwersoog. Um 09.35 Uhr legte die Fähre ab und 45 Minuten später waren wir auf der Insel Schiermonikoog. Aber warum mit der Fähre anstatt mit der Bonsanco. Ganz einfach: Der Hafen auf Schiermonikoog fällt trocken, d.h. auch, dass wir auf die Gezeiten hätten achten müssen. Aber so konnten wir uns führen lassen. Die Insel bietet viel Natur, super ausgebaute Velowege und ein Dorf, wo so Einiges los war - quasi Verlängerung der Pfingstzeit. Wir haben uns vorgestellt, dass wir nach der Radtour etwas Shoppen könnten. Falsch gedacht, die Läden haben um 12.30 Uhr geschlossen, um weiter zu feiern. Um 16.45 Uhr führte uns die Fähre wieder zurück nach Lauwersoog. So ging ein aktiver Tag mit ca. 25 Velo-KM und ca. fünf Marsch-KM zu Ende.

Mittwoch, 27.05.2026, Lauwersoog und Umgebung

Auch heute war Velofahren angesagt. Vom Hafen aus führte uns der Weg auf den Damm nach Oostmahorn, wo der zweite Yachthafen im Lauwersmeer liegt. Wir fanden, dass wir mit unserem Hafen die bessere Wahl getroffen haben. Von dort radelten wir nach Anjum, wo sich ein Lebensmittel-Laden befand. Wir mussten unseren Kühlschrank füllen, ist immer gut, zwei bis drei Mahlzeiten auf dem Schiff zu haben. Auf jeden Fall waren die Fahrradtaschen gut gefüllt. Zurück auf der Bonsanco musste alles verstaut werden und dann war für den Rest des Tages Waschen angesagt - frisches Bettchen, Frottéewäsche, etc. 

Übrigens hatten wir heute ein Temperatursturz von ca. 12°C. Die Sonne schien klar vom Himmel wie auch am Vortag. Aber während der Tour brauchte man doch tatsächlich eine Jacke. Fazit vom heutigen Tag: ca. 30 Velo-KM und ca. 5 Marsch-KM.

Noch etwas Informatives: Nach der Flutkatastrophe 1953 wurde zum Schutz der Lauwerszee (damals zur Waddenzee gehörend) ein Abschlussdeich geplant. Dieser wurde ab 1961 gebaut und anschliessend die Entwässerungsschleusen. Diese bestehen aus zwölf riesigen Betonrohren mit einem Durchmesser von zehn Metern. 1967 wurde dann die Schiffsschleuse Robbengatsluis gebaut. Und erst dann wurde mit dem Bau des 13 Kilometer langen Deichs begonnen. Die Groninger bauten auf der Groninger Seite und die Friesen auf der Friesischen Seite. Zwischen den beiden Deichen wurde eine breite Öffnung von 900 Metern gelassen. Diese wurde 1969 mit riesigen Senkkästen aus Beton abgedichtet. Das Dorf Lauwersoog ist erst durch die Eindeichung 1969 entstanden.

Donnerstag, 28.05.2026, Lauwersoog nach Groningen

28 Seemeilen

Nach dem Wasser bunkern war es an der Zeit, weiterzureisen. Also raus auf's Lauwersmeer, in die Zoutkamperril, vorbei an Zoutkamp, ins Reitdiep, vorbei an Roodehaan und Garnwerd. Bei der Platvoetbrug (kurz vor Groningen) mündete der Reitdiep in den Van Starkenborgh-Kanal. Diesem Kanal folgten wir ostwärts und rein nach Groningen. Hier liegen wir nun fest vertäut im Oosterhaven. Bereits 2023 hatten wir diesen Hafen auf unserer Reise in den Norden als Zwischenstation ausgesucht. Also nichts Neues anfangen! Wir bleiben für zwei Nächte, irgendwann möchte die Schreibende Shoppen 😊

Freitag, 29.05.2026, Groningen

Heute war City-Tag: Einkaufen, Wasser-Flaschen und Wein bunkern, etc. Unser Bollerwagen kam wieder einmal zum Einsatz. Leider haben wir erst beim Beladen bemerkt, dass die Räder wenig Luft hatten. Das machte das Bugsieren nicht gerade einfach - Markus zog und ich stiess. Am Ende waren wir geschafft. Die Räder wurden nach dem Entladen direkt gepumpt. So ist unser Bollerwagen nun richtig einsatzbereit.

Samstag, 30.05.2026, Groningen nach Grouw

33 Seemeilen

Um ca. 09.30 Uhr verliessen wir den Oosterhaven so wie wir vor zwei Tagen reingeschippert sind. Auf dem Van Starkenborgh-Kanal ging es Richtung Westen, wo wir schon bald die Oostersluis passierten. Die Ortschaften Aduard, Zuidhorn und Gerkesklooster liessen wir "links" liegen. Nach Gerkesklooster tuckerten wir auf dem Prinses Margriet-Kanal weiter. Dabei passierten wir die Orte Kootstertille und Skûlenboarch, durchkreuzten das Burgumermeer, weiter durch Burgum bis nach Grouw. Hier haben wir für eine Nacht festgemacht. Das ganze Hafengelände hat sich seit unserem letzten Besuch im Jahr 2023 sehr verändert - zum Positiven. Dem Wasser entlang wurde eine schöne Holz-Promenade gebaut. Spontan haben wir uns entschieden, im Hafenrestaurant "Het Theehuis" zu essen. Het eten was heerlijk. Empfehlenswert!

Sonntag, 31.05.2026, Grouw nach Lemmer

18 Seemeilen

Um 12.00 Uhr wurden die Leinen gelöst. Bevor es wieder auf den Prinses Margriet-Kanal ging, wurden noch die Fäkalien abgepumpt. Das dauert immer eine kleine Ewigkeit, die Pumpen sind nicht sehr saugstark. Danach ging es weiter Richtung Süden, und wir durchquerten das Sneeker Meer, den Aldhôf, das Coevordermeer und das Grote Brekken. Nach dem Grote Brekken bogen wir links in den Stream-Kanal nach Lemmer ab. Bei der Hebebrücke ins Zentrum von Lemmer muss ein Durchfahrtsgeld von EUR 7.00 bezahlt werden. Lustig ist, dass der Brückenwart ein Holzschuh an einer Angel festgemacht zu den Booten pendeln lässt. Dieser Holzschuh fängt man und legt das Geld rein und lässt ihn zurückpendeln. Die Bonsanco hat ihren Liegeplatz mitten im "Het Dok" für zwei Nächte gefunden.

Montag, 01.06.2026, bis Mittwoch, 03.06.2026, Lemmer

Aus zwei Nächten wurden drei und dann vier. Dazu gibt es verschiedene Gründe. Zum einen gefällt es uns hier sehr gut, immer wieder schippern Boote aller Grössen und Arten an uns vorbei, es ist lebhaft und es hat gute Shops, für die Bonsanco wie für ihre Bewohner 😉.

Donnerstag, 04.06.2026, immer noch Lemmer

Ja genau, wir sind nochmals eine Nacht in Lemmer geblieben. Den ganzen Tag hatten wir stetigen heftigen Wind, Starkregen und Gewitter. Von uns hatte niemand Lust, bei solchen Bedingungen weiterzureisen. Aber auch so ging der Tag schnell vorüber. Die Bonsanco wurde innen wie aussen mit verschiedenen Sachen optimiert. Am Abend machten wir noch einen Spaziergang zur Bucht, um den Wind so richtig zu spüren und das Ijsselmeer zu beobachten (siehe Foto links).

Freitag, 05.06.2026, Lemmer nach Blokzijl

20 Seemeilen

Nach fünf Nächten in Lemmer ging es nun wirklich weiter. Kurz nach dem Ablegen passierten wir die Truitjezijlbrug. Dann folgte Schleuse Nr. 1, die Lemster-Sluis mit wenig Hub. Nach dem Industrie-Becken hielten wir uns östlich. Vor der Schleuse Nr. 2, die Friese Sluis, mussten wir ca. zehn Minuten warten, was für holländische Verhältnisse lang ist. Diese Schleusung dauerte einige Zeit, ging es doch ca. 5.5 Meter abwärts. Wir hatten genug lange Leinen in den Händen! Wir waren nur noch von Betonwänden und Schleusentüren umgeben und mit Blick senkrecht nach oben sah man den Himmel. Man glaubt es kaum, aber genau während der Schleusung setzte Regen ein, vorher und nachher nicht mehr. Nun folgten wir der Lemstervaart, vorbei an Bant, am Hotel Van der Valk vor Emmeloord, wo wir im Juni 2025 schon übernachtet haben (Reise mit dem Auto) und rein nach Emmeloord. Nach der Marknesserbrug schipperten wir in die Zwolsevaart, Richtung Osten. Dieser Vaart folgten wir durch Marknesse, wo Schleuse Nr. 3, die Marknessersluis, mit einem Hub abwärts von ca. 1.5 Metern auf uns wartete. Weiter ging es auf der Zwolsevaart bis vor der Abzweigung in den Vollenhover-Kanal. Aber zuerst mussten wir Schleuse Nr. 4, die Voorstersluis, mit einem Hub aufwärts von 4.3 Metern bewältigen. Auf dem Vollenhover-Kanal fuhren wir Richtung Norden, durch Vollenhove bis Blokzijl, unsere heutige Endstation.

Auf Blokzijl wurden wir aufmerksam, weil auf einem Wasser-Atlas auf dem Deckblatt der Hafen von Blokzijl abgebildet war.  Das Bild hat es uns direkt angetan und es lag auch auf unserer geplanten Route Richtung Süden. Wenn man durch die sehr alte Schleuse, welche immer offen steht, durchschippert, gelangt man in das offene Hafenbecken. Rund um das Becken liegen alte Häuser (17. Jahrhundert), Restaurants und einige wenige Shops. Die Ortschaft versprüht viel Charme. Margrit P. selig würde sagen: Es ist PITTORESK. Für alle Holland-Erkundler per Schiff: Besucht Blokzijl und geht ins Grand Café Prins Mauritshuis zum Abendessen. Eine hervorragende Küche!

Blokzijl-Foto vom Deckblatt des Wasser-Atlas

Samstag, 06.06.2026, Blokzijl nach Elburg

26 Seemeilen

Der Weg führte uns wieder zurück über den Vollenhover-Kanal, durch das Kadoelermeer, bis kurz vor Genemuiden. Dann bogen wir rechts ab in den Scheepvartgat (Teil vom Zwarte Meer), folgten dem Goot und Ganzendiep bis Kampen. Vor der Einfahrt in die Ijssel mussten wir die Ganzensluis mit einem Hub abwärts von 0.04 Meter! (4 Zentimeter) passieren. Eigentlich gingen die Schleusentüren zu und dann vorne gerade wieder auf. Der Ijssel folgten wir in südöstlicher Richtung, an der Stadt Kampen vorbei, bis zur Abzweigung ins Reevediep, welchem wir bis ins Drontermeer folgten. Das Drontermeer durchfuhren wir bis Elburg, wo wir im Hanzehaven festvertäut liegen. Unser Schiffsnachbar kommt von Dublin, fährt unter irischer Flagge. Der durfte schon viele Seemeilen fahren. Da das Wetter nicht gut sein wird in den nächsten Tagen, haben wir sicher mal für zwei Übernachtungen bezahlt. Elburg will auch zu Fuss erkundet werden.

Brücken-Hebewerk bei Kampen

Sonntag, 07.06.2026, Elburg

Auch Elburg hat uns gut gefallen. Es ist eine alte Hansestadt, welche früher an der Zuiderzee lag. Nach häufigen Sturmfluten wurde die Stadt von 1392-1396 weiter landeinwärts verlegt. So hatte man das Vorland als Schutz vor Sturmfluten. Im 20. Jahrhundert wurde dann die Zuiderzee (zugehörend zur Nordsee) eingedammt und daraus wurden das Ijssel- und Markermeer, die heute Süsswasser-Gewässer sind. Am Nachmittag haben wir in die Zand Verhalen (Sand-Skulputen-Hallen) besichtigt. Gemäss Prospekt ist es die grösste Indoor Sandskulpturen-Ausstellung der Welt, wo historische Geschichten durch Sand erzählt werden. In drei grossen Hallen mit ca. 5'000m2 Fläche und über 4'000m3 Sand aus dem Markermeer werden mehr als 300 Skulpturen gezeigt. Die Sandfiguren sind von 3cm bis zu 8m hoch. Sehr eindrücklich!

Zandverhalen Elburg

Montag, 08.06.2026, Elburg nach Harderwijk

11 Seemeilen

Nach zwei Nächten in Elburg ging die Reise flott weiter. Nach der langen Hafenausfahrt bogen wir links ab in das Veluwemeer. Wie meistens in Holland folgte der Kapitän Markus genau den betonnten Fahrrinnen. Links und rechts davon hat es immer wieder Nierigwasser. Vor drei Tagen beobachteten wir, wie ein Boot eine "Abkürzung" nehmen wollte und Schwupps ist sie aufgelaufen. Da hilft dann vielleicht auch kein Spezial-Treibstoff (Insider-Wissen, gell Daniela und Christoph) mehr. Wir durchkreuzten das Veluwemeer bis Harderwijk, wo wir im Strandhaven, direkt vor der Altstadt und der Promenade festgemacht haben.

Dienstag, 09.06.2026, bis Mittwoch, 10.06.2026, Harderwijk

Langsam wird es schwierig zu sagen, welche Kleinstadt uns besser gefallen hat. Alle versprühen Lebenslust und bieten viel für die Touristen aber auch für die Einheimischen. Wir lagen im Stadtshaven, direkt bei der Hafen-Promenade. Harderwijk ist im Umbruch, fast das ganze Küstengebiet wird umgebaut. Es entstehen Wohnungen, weitere Häfen, Plätze für Wassersport und Strände. Einfach nur super! Nur etwa 300m von unserem Liegeplatz entfernt befindet sich das Dolfinarium. Es ist eines der weltweit grössten Themenparks, spezialisiert auf Meeressäuger. Das Delfinarium hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem vom Aussterben bedrohte Tierarten zu beherbergen und jene, welche das europäische Zuchtprogramm empfiehlt, zu züchten. Bemerkenswert sind die lagunenartig gestalteten Anlagen für Walartige. (Wikipedia). Natürlich kam das Shoppen und Besuche in den Bistros auch nicht zu kurz.

Dolfinarium Harderwijk

Donnerstag, 11.06.2026, Harderwijk nach Spakenburg/Bunschoten

13 Seemeilen

Nach drei Nächten und zwei Erkundungstagen in Harderwijk sind wir um ca. 10.00 Uhr weitergezogen. Die Fahrrinne führte uns durch das Wolderwijd, vorbei an Zeewolde, durch die Nuldernauw, vorbei an Nijkerk, dann durch die Nijkerkernauw bis Spakenburg/Bunschoten. Wir haben uns entschieden im Hafen De Eendracht anzulegen. Dieser Hafen liegt direkt vor dem Botter-Hafen und nahe zur Stadt. Botter sind Flachboden-Segelschiffe und früher hauptsächlich im Fischfang eingesetzt. Durch ihre geringen Tiefgänge waren sie sehr geeignet für den Fischfang in der Zuiderzee. Ursprünglich kamen sie aus Elburg. Heute werden sie erhalten und als Touristen-Ausflugsboote eingesetzt.